Care-Arbeit im Theater: Müssen Frauen mehr leisten? Mit Franziska Benack

Shownotes

In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Franziska Benack über Theaterleitung, Mutterschaft und die Frage, warum Frauen in Führungspositionen noch immer anders wahrgenommen werden. Es geht um geteilte Verantwortung, unsichtbare Care-Arbeit und Strukturen, die Menschen und Kunst gleichermaßen stärken.

Darüber sprechen wir

  • Franziska Benacks Weg von der Regieassistenz in die Theaterleitung
  • die Vereinbarkeit von Theaterleitung und Mutterschaft
  • geteilte Führung und Verantwortung im Team
  • Sichtbarkeit und Geschlechterbilder in Leitungspositionen
  • unsichtbare Care- und Beziehungsarbeit
  • Fürsorge, Fairness und Solidarität in Theaterstrukturen
  • soziale Kompetenz als Voraussetzung guter Führung
  • klare Entscheidungen, Kommunikation und Vertrauen
  • knappe Ressourcen und gute Arbeitsbedingungen für Kunst
  • die Frage, warum sich Frauen noch immer zwischen Familie und Karriere entscheiden sollen

Über die Gästin

Franziska Benack

Franziska Benack ist Dramaturgin und Theaterleiterin. Sie wurde 1986 in Frankfurt (Oder) geboren, studierte Theaterwissenschaft und sammelte erste Theatererfahrungen am Centraltheater Leipzig.

Am Schauspiel Stuttgart übernahm sie 2016 die künstlerische Produktionsleitung der Spielstätte NORD. Anschließend arbeitete sie am Theater Bremen sowie frei für Festivals, Performance- und Filmprojekte. Von der Spielzeit 2022/23 bis 2024/25 leitete sie gemeinsam mit Armin Petras und Philipp Rosendahl das Schauspiel am Staatstheater Cottbus. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Teil der Schauspielleitung am Theater Bremen.

Theaterempfehlung der Folge

  • „High Cave“ von Adrienn Hód und Unusual Symptoms am Theater Bremen

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Credits

Moderation: Greta Călinescu

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:06: Herzlich Willkommen zu Theaterfrauen, dem Podcast für Mitübertrauen im Theater.

00:00:12: Mein Name ist Greta Kalinesco und ich freue mich schon sehr meinen heutigen Gast begrüßen zu dürfen.

00:00:17: Es gibt Menschen im Theater die man sofort mit einer Inszenierung verbindet Und es gibt diejenigen die Häuser prägen Vielleicht ein wenig leiser aber nicht weniger entscheidend.

00:00:25: Mein heutiger Gast gehört genau zu diesen Menschen.

00:00:28: Franziska Benak ist Dramaturgin und Theaterleiterin, gemeinsam mit Amin Petras und Philipp Rosendahl war sie.

00:00:34: Koshau spielt Dramaturgin in Cottbus – nun beginnt für Sie das nächste Kapitel!

00:00:38: Sie wird stellvertretender Intendantin am Theater Bremen, einem Haus, dass sie bereits kennt und an dem sie jetzt schon seit einiger Zeit arbeitet.

00:00:46: Trotzdem verändert sich jetzt alles damit.

00:00:48: eine Leitungsfunktion verändert sich nicht nur die Verantwortung sondern oft auch der Blick mit den anderen auf einen Schauen.

00:00:54: Mit Franziska möchte ich heute darüber sprechen, wie Führung im Theater eigentlich funktioniert besonders dann wenn man sie teilt.

00:01:01: Wie arbeitet man als Team an der Spitze eines Hauses?

00:01:04: Warum werden manche Menschen in einer Doppelspitze stärker wahrgenommen als andere?

00:01:08: Welche Rolle spielen geschlechter Bilder dabei und übernehmen Frauen in Führungspositionen die unsichtbare Kehrarbeit das Zuhören vermitteln und zusammenhalten eines Teams?

00:01:17: Außerdem sprechen wir über das Ankommen in einer neuen Rolle, Übersichtbarkeit, Verantwortung und darüber wie sich Theater als Arbeitsplatz verändern muss wenn gute Führung mehr sein soll als Organisation.

00:01:27: Ich freue mich schon sehr auf dieses Gespräch.

00:01:32: Hallo Franziska!

00:01:33: Hallo Greta Wir

00:01:34: fangen an mit einem kleinen Warm-up.

00:01:37: Das Warm up heißt entweder oder da stelle ich dir zwei Begriffe entgegen Und du musst dich für einen entscheiden.

00:01:43: Ganz schnell aber...

00:01:45: Ich bemühe mich um Schnelligkeit.

00:01:47: Dann fangen wir an.

00:01:47: Premiere oder erste Probe

00:01:49: Erste Probe.

00:01:50: Ensemble oder Leitung?

00:01:51: Ensemble!

00:01:52: Entscheidungen treffen, oder Ideen sammeln?

00:01:54: Entscheidungen treffen.

00:01:56: Großes Haus oder kleine Bühne?

00:01:58: Kann ich nicht entscheiden.

00:01:59: Bauchgefühl

00:02:00: oder Analyse?

00:02:01: Bauch gefühl?

00:02:02: Früh anfangen oder spät bleiben?

00:02:04: Frühanfang Lob geben

00:02:06: oder Lob bekommen?

00:02:07: Oh, Lob geben.

00:02:08: Kontrolle oder Vertrauen?

00:02:10: Vertrauen.

00:02:11: Kaffee oder Feierabendbier?

00:02:13: Nichts von beidem.

00:02:14: Oh

00:02:15: ja der haben wir was gemeinsam Führen oder mitgehen?

00:02:18: –

00:02:19: Führen.

00:02:19: Das war's, das Warm-up!

00:02:21: Dankeschön!

00:02:21: Jetzt interessier mich deine Antworten natürlich.

00:02:23: Ja

00:02:24: zu welchem?

00:02:24: entweder Ode?

00:02:25: –

00:02:25: Ossomel oder Leitung, Greta?

00:02:28: Ja ja, nee es ist Leitung aber ich sehe halt auch dass man in einem kleineren Ossamleiten kann.

00:02:34: Deshalb würde ich das vielleicht schwammig beantworten.

00:02:39: Fazizka du bist da Maturge.

00:02:41: Du warst Co-Schauspieldirektorin in Cottbus Und bist jetzt bald stellvertretend in den Landen in Bremen, wo du jetzt schon Dramatogen bist...

00:02:49: Richtig.

00:02:49: ...und steigst quasi dann in die stellvertrettenden Hindernse auf, sobald Armin Pietras das Haus übernimmt?

00:02:55: Gab es

00:02:56: den Masterplan schon immer zu leiten oder bist du irgendwie in diese Frühungsverantwortung hineingewachsen?

00:03:02: Bin eher hineingerutscht sogar, den Masterplan hatte ich nie.

00:03:05: Ich war ganz lange Regieassistentin und wahnsinnig gerne Regie-Assistentin.

00:03:09: Und dann gab es sehr viele Menschen in meinem Theaterleben die gesagt haben das muss jetzt mal aufhören mit der Regie Assistenz Das hab' ich mir dann ein paar Jahre nicht erzählen lassen.

00:03:18: So!

00:03:19: Man hat das trotzdem weiter gemacht bis ich's irgendwann selber eingesehen habe.

00:03:24: In Stuttgart habe ich eine Spielstätte geleitet, was eine ganz andere Art von Leitung ist.

00:03:29: Also eine programmatische oder kuratorische Leitungsverantwortung und die leitenden Positionen für Ensemble- oder mit Sorgfaltspflicht und Verantwortung für Mitarbeiterinnen kamen dann erst später, aber es ist mir eher so passiert.

00:03:45: Und gab's einen Schlüsselmoment?

00:03:48: So stell ich mir das vor und wir haben ja da ein bisschen biografisch was gemeinsam auch, weil bei mir gabs so'n Schlüssel moment wo du gemerkt hast oh jetzt bin ich gar nicht mehr nur noch Teil dieses Hauses sondern jetzt trage ich auch Verantwortung dafür.

00:04:02: Ja,

00:04:02: ich glaube dass liegt mir im Charakter.

00:04:06: Deswegen war ich, glaube ich auch so gerne Regieassistentin.

00:04:08: Weil man da ja auf einer ganz anderen Ebene aber schon auf für sehr viele verschiedene Dinge Verantwortung trägt und ich mag das schon einfach sehr, sehr gerne mich um Dinge und Leute zu kümmern und die bestmöglichen Bedingungen für Kunst herzustellen.

00:04:22: Würdest

00:04:22: du trotzdem sagen dich hat die Leitung irgendwie verändert oder eben nicht?

00:04:27: Weil du quasi eh immer jemandem warst der gerne geleitet hat und Verantwortung übernommen hast?

00:04:31: Doch!

00:04:31: Auf jeden Fall hat mich das verändert.

00:04:33: also allein dass Mehr Wissen.

00:04:35: Haha, Wissen ist Macht!

00:04:37: Dass man plötzlich in so Leitungspositionen hat und strukturelle Zusammenhänge auch um Probleme und vermeintliche Unmöglichkeiten macht einen, glaube ich sowohl vorsichtiger, umsichtiger und im besten Falle dann aber auch mutiger also in dem Sinne dass man denkt manche Sachen muss man einfach mit einem Arsch einreißen oder manche Fehler muss man gemeinsam machen damit sich was ändert oder Versuche starten.

00:05:02: Insofern hat mich das verändert.

00:05:04: Die Verantwortung dafür, Strukturen wirklich nachhaltig verändern zu können.

00:05:08: Das finde ich schon ein ganz großes Ding und das verändert mich natürlich in dem Sinne, dass ich merke wie viel Verantwortung Macht- oder Gestaltungsspielraum eben auch hat und das macht einen erstmal neugieriger und interessierter.

00:05:23: Und das habt ihr jetzt ja im Cottbus sozusagen ziemlich erfolgreich zu dritt gemacht.

00:05:27: Amin Petras, Philipp Rosendahl und du?

00:05:30: Jetzt folgt sozusagen Bremen.

00:05:35: Ihr seid keine echte Doppelspitze, Du und Armin.

00:05:38: aber ich nenn's jetzt mal was würdest du sagen?

00:05:41: Was macht eine gute Beleitung oder also eine mehrköpfige Leitung aus?

00:05:45: Wo ergänzt ihr euch?

00:05:46: Wo seid ihr vielleicht auch unterschiedlich?

00:05:48: Ja

00:05:49: Kann man Führung teilen oder braucht es eigentlich am Ende immer eine Person in den Kopf hinhält?

00:05:54: Wie macht ihr das, wie ist deine Erfahrung auch von Cottbus und wie wollt ihr das in Bremen weiter machen.

00:06:00: Also meine Erfahrung vom Cottbus ist extrem gut!

00:06:02: Man muss ja auch sagen im Cottbus waren es ich also einen Dramatogen und zwei Künstler, zwei Regisseure schon allein.

00:06:10: das sind nicht nur sehr unterschiedliche Erfahrungen sondern auch sehr unterschiedlich Richtung mit dem man auf Theater zugeht.

00:06:17: Das habe ich immer sehr genossen, weil sich das extrem gut ergänzt und auch jetzt im Bremen.

00:06:21: Wenn wir in den Dreierleitungen sein, dann diesmal zwei, drei Mal Togen Ich und meine Kollegin Friederike Krüder die auch schon hier ist und aus dem Musiktheater kommt und Armin Und weil du sagst Kopfinhalten.

00:06:32: also unser Selbstverständnis für Bremen ist dass wir alle für verschiedene Dinge den Kopf hinhalten oder uns den Rücken frei halten.

00:06:39: Und das ist, glaube ich auch der Trick- oder der Mehrwert von so einer mehrköpfigen Leitung.

00:06:44: Dass wir alle unterschiedliche Begabungen, Herzklopfer rein und Beziehungsarbeiten gut leisten können... ...und dann auch immer den Kopf hinhalten!

00:06:53: Ihr

00:06:53: seid ja als Team auch schon erprobt?

00:06:54: Das macht natürlich total Sinn zu wissen auf wen man sich da stützt und was man da machen kann.

00:07:00: Du hast gerade gesagt Du eine Dramaturgin bist, aber mit Künstlern geleitet hast.

00:07:07: Ich glaube an dem Künstlerbegriff kann man sich jetzt lange auch aufhalten.

00:07:11: Ich denke viele Leute würden DramaturgInnen durchaus als Künstlerinnen bezeichnen oder zumindest mit einer großen künstlerischen Ader.

00:07:19: Jetzt hast du das quasi voneinander getrennt?

00:07:21: Ja,

00:07:21: sehr gut beobachtet!

00:07:22: Ich habe oft Dramatorgie-Kollegen die ich als Künstlerin bezeichne würde mich selber nicht als Künderin bezeichnenden.

00:07:30: Im besten Falle Kunstwerke vollbringen, was strukturelle Änderungen, Arbeitsbedingungen, Räume in denen Kunst passieren kann angeht.

00:07:39: Das würde ich als meine große Begabung sehen also das drum herum schaffen stabilisieren auch flexibel halten und dafür zu sorgen dass andere Menschen in ihre Kraft oder in ihre Inspiration kommen.

00:07:51: Und mit anderen Menschen meine ich die Künstlerinnen und Künstlern Also auch Ensembles Auch andere Dramatogen etc.

00:07:58: Und das ist, hast du aber total recht, dass eine sehr subjektive Zuschreibung von mir als Gramantogen.

00:08:02: Man kann den Beruf natürlich auch total anders verstehen?

00:08:05: Ja, spannend!

00:08:07: Und würdest du dann auch... Also da komme ich jetzt quasi auf eine Beobachtung, die ich bei mehreren Teamleitungen gemacht habe, aber durchaus auch bei euch in Cottbus.

00:08:17: viele kennen trotzdem immer nur den Namen des oder der Regisseurinnen, die da leiten.

00:08:24: liegt das genau darin, dass man bei den Regie-Personen denkt, das müssen ja die kreativen Köpfe sein.

00:08:31: Weil sie schaffen dann die künstlerischen Werke?

00:08:35: oder liegt es daran, dass das auf die Männer sind?

00:08:38: Woran denkst du, liegt das?

00:08:40: Ist das Zufall, ist das Tradition, ist der Struktur?

00:08:44: Gabs auch mal Momente wo du gedacht hast, das war jetzt meine Idee und jetzt wird jemand anderen zugeschrieben.

00:08:50: Was bedeutet das für die persönliche Sichtbarkeit?

00:08:53: Woran liegt das?

00:08:53: Ich glaube, es ist extrem eine Mischung.

00:08:56: Bei

00:08:56: Amin Petras Philipp Rosendahl und mir muss man schon sagen also dass Amin Pietras der bekannteste ist, liegt glaub ich schlichtweg daran, dass er im Gegensatz zu mir und Philipp seit vierzig Jahren Theater macht und teilweise sehr erfolgreich, teilweise auch weniger erfolgreich.

00:09:11: auf jeden Fall hat er schon sehr viel länger in der Presse oder in der Öffentlichkeit gestanden als wir war also schon vorher natürlich viel bekannter.

00:09:18: Am Anfang vom Kotbus zum Beispiel habe ich mich sehr geärgert, dass jetzt in Bremen aber schon wieder besser geworden ist.

00:09:24: Vor allen Dingen der Journalismus also gerade die Journalistinnen, die immer nach moderner Teamleitung gerufen haben dann plötzlich wirklich nur von Armin Petras schwächen.

00:09:35: und in diesem Fall im Kotbus waren wir ja echt ein gleichberechtigtes Dreierteam.

00:09:39: In Bremen ist es eher Intendant und wir stellvertretende Intendanten.

00:09:44: Das hat mich anfangs sehr geärgert.

00:09:46: das hört sich aber über über die Zeit gebessert und zwar einfach dadurch, dass wir alle drei unsere Arbeit gemacht haben.

00:09:53: Und dementsprechend alle drei in verschiedenen Öffentlichkeiten Gott sei Dank relativ verlässlich und erfolgreich gestampfen haben und damit auch immer gleichberechtigter wahrgenommen wurden.

00:10:06: Und ist das so?

00:10:06: Trotz haben wir natürlich trotzdem sehr unterschiedliche Berufe und unterschiedliche Öffentlichkeiten, wie wir auch ansprechen wollen und sollen.

00:10:14: Wie wichtig

00:10:15: ist dir persönliche Sichtbarkeit?

00:10:16: Ehrlich gesagt gar nicht so.

00:10:18: Bei dem Entweder-Oder-Spiel als du loben oder gelobt werden, also ich liebe zum Beispiel Primärenreden – das ist ja sehr in der Öffentlichkeit stehen und das liebe ich deswegen weil ich finde dass mir das total liegt und total Spaß macht anderen Leuten zu danken dafür was sie für eine teile Arbeit gemacht haben.

00:10:35: Das ist die Form von Sichtbarigkeit, die ich sehr mag!

00:10:37: Und dann gibt's auch nie den Moment, wo jemand ein Interview mit jemandem führt.

00:10:41: Sagen wir mit Armin oder eben Philipp Rosendahl in Cottbus?

00:10:46: Wo du gedacht hast jetzt wird da über einen Thema gesprochen und da können ja die Interviewen in den wenigsten fällen was dazu zu sagen und halt was dazu.

00:10:53: Wo du dachtest das wäre es eher so meine sich bei Kat mein Thema für mich jetzt so mittel.

00:10:58: ich glaube da habe ich Glück gehabt bis jetzt dass sie dich schon von meinen Kollegen immer auch genannt wurde und nicht das Gefühl, von denen vergessen zu werden.

00:11:07: Und gleichzeitig hat das auch mit einer guten Teamarbeit zu tun.

00:11:10: Das sind ja meistens Themen die wir uns allen zu unseren eigenen Teams gemacht haben.

00:11:15: Also ärgerlich würde ich es dann finden wenn jemand etwas sagt hinter dem ich nicht stehen kann oder dass mich so durchdacht ist wie ich's eigentlich durchdachte habe.

00:11:24: Das ist mir aber in der Vergangenheit selten passiert.

00:11:26: Glück

00:11:27: gehabt!

00:11:29: Oder gute Partnerschaften ausgewählt?

00:11:31: Würdest du sagen man kann gut leiten?

00:11:34: Also weil Leiten bedeutet ja nicht nur nach innen, sondern durchaus auch nach außen.

00:11:39: Zum Publikum zur Politik zu Presse also diese ganzen Verbindungen die bedeuten ihr irgendwo auch leiten.

00:11:46: Denkst du man kann gute Leitung machen ohne im Mittelpunkt viel vorzukommen oder gehört das irgendwo auch dazu?

00:11:52: Also deswegen glaube ich man kann nicht alleine gut leiten!

00:11:56: Weil ich kann mir niemanden vorstellen der sowohl mit Presse als auch mit Publikums als auch Mitpolitik Ein Händchen hat.

00:12:04: Hältst

00:12:04: du auf den Ensemble?

00:12:05: Als auch Ensemble ist ein Händchchen hat, also ich finde diese Vorstellung absurd dass Menschen denken das sie das alleine könnten.

00:12:11: deswegen glaube ich man kann... Also wenn du das auf dem Begriff der Öffentlichkeit hin fragst Kann man nur dann in der Gruppe gut leichten, wenn alle wissen ja wofür Sie einen Händchin haben.

00:12:21: Würdest

00:12:22: du damit auch sagen Dann ist es auch wichtig der oder die eine Person ist sozusagen das Gesicht und der andere Oder die andere macht dann dies das jenes Gibt's sowas.

00:12:31: Ich frage mich da immer weil ich kenne Kaum Leitungskonstrukturen denkt alle gleichberechtigt bekannt.

00:12:38: Also ich glaube, wenn ich jetzt so über uns nachdenke... Die Kollegin Friederike Krüger die hier mit uns leitet ist extrem bekannt hier im Bremen vor allem beim Publikum weil sie sozusagen alle die besten Einführungen der Welt hat gemacht.

00:12:52: Alle wünschen sich immer dass Sie ein Alleeinführung macht!

00:12:56: Da werde ich nie hinterherkommen und Armin erst recht nicht.

00:12:59: Bei so einer Presse, jetzt gerade im ersten Aufschlag und in den ersten Monaten ist – das finde ich total nachvollziehbar ein Armin Petras, dass gerade sie auf fünfzehn Jahre nicht mehr ein regiführender Intendant natürlich erstmal der ganz unabhängig davon ob er einen Mann oder eine Frau ist, der für am meisten Interesse sorgt diese Künstlerpersönlichkeit die hier jetzt das Haus führt und beim zum Beispiel Ensemble Würde ich jetzt mal behaupten, bin ich grad die bekannteste Person oder zumindest die, die am häufigsten angesprochen wird.

00:13:31: Oder am meisten um Feedback gebeten wird?

00:13:33: Ich fahre immer was ganz Kontroverses.

00:13:35: Ja bitte!

00:13:36: Würdest du sagen das ist ja also auch Einführungen machen, den Draht zum Publikum um Feedbacks gebetet werden mit den Aushauben berieben.

00:13:47: Würdest

00:13:47: Du sagen es liegt auch daran dass ihr Frauen seid weil in vielen Teams Frauen einfach automatisch bestimmte Aufgaben Übernehmen, Kehrarbeit.

00:13:55: Ja

00:13:56: ich glaube schon dass da was dran ist.

00:13:58: Ich glaube das es genug Frauen gibt die das nicht gut können und genug Männer die das genauso gut oder besser können?

00:14:04: Ich denke oft über den Beruf der Regie nach was ja auch wahnsinnige Kehr-Arbeit ist.

00:14:10: Es wird nur nicht als diese wahrgenommen und zwar sowohl von denen aus Hormis als auch von dem Regieperson selber.

00:14:14: aber eigentlich kehrt man sechs Wochen oder acht Wochen lang den Raum, die Schauspielerin, das Team, das Kunstwerk das dabei rauskommt.

00:14:23: Ich finde, ja das ist immer so ein Problem mit den Begriffen die wir da versuchen so eindeutig zu machen.

00:14:28: Also

00:14:29: ich könnte die Kehrarbeit, die eine Regisseurin leistet dazu wäre ich gar nicht in der Lage die zu leisten.

00:14:34: Eine Kehr-Arbeit die aber um sechshundert Zuschauerinnen brauchen bei einer offenen Probe kann ich leisten.

00:14:40: Ja also ich glaube dass es eher eine Charakterfrage.

00:14:43: Kann man Fürsorge organisieren oder bleibt sie eigentlich automatisch an dem Person hängen?

00:14:48: Die halt das charakterlich ihr mitbringt?

00:14:51: Das ist ne ganz tolle Frage

00:14:52: Danke.

00:14:53: Also ich muss ja antworten, man kann Fürsorge organisieren zumindest ein Stück weit weil das ist ja unser Versuch als Theaterleitungen für Sorge, Fairness, Solidarität Freiheit Strukturen all das was sich eigentlich wahnsinnig widerspricht so zu organisieren dass es irgendwie für alle Bekannte ist kommunizierbar und lebenswert.

00:15:17: Und stellt man dann auch so eben sein Team zusammen, wenn einer sagt das aus gar nicht so meins, aber Franziska macht du bitte?

00:15:24: Ja!

00:15:24: Wir haben in der Tat im Dreiertien gerade ganz oft die Begrifflichkeiten von hier brauche ich deine starken Schultern.

00:15:31: also das sagen wir jeweils zueinander.

00:15:34: Schön!

00:15:35: Das macht jetzt nicht nur jemand zu Armin oder hier brauchte ich deinen dickkopf Spiele, allerdings tauschen da die Rollen zwischen uns wirklich ständig durch.

00:15:45: Ja das klingt wahnsinnig schön und waren zu dich erföhnt und waren sich gut zusammengestellt.

00:15:49: und eben wenn du sagst ihr kennt euch seit hundert Jahren

00:15:51: gefühlt

00:15:53: dann ergibt sich das.

00:15:53: Ich frag mich manchmal bei so Teams, damit meine ich jetzt gar nicht mein Team oder irgendein bestimmtes Team, das ich kennengelernt hätte, ob da vielleicht ein bisschen zu wenig drüber nachgedacht wird über eben soziale Kompetenzen?

00:16:04: Weil natürlich man braucht dann mal einen Dramatogen der voll auf dem Laufenden ist mit aktueller Dramastik, zeitgenössischer Dramathik oder dem Kanon- oder projekthaftem und der is super vernetzt in die Richtung, die in die andere und so... Und vielleicht vergisst man aber auch zu gucken Aber die Person kann einfach unglaublich gut mit Menschen.

00:16:25: Ja, Punkt!

00:16:26: Ich glaube das wird oft außer Acht gelassen eben bei der Zusammenscheidung von Teams egal ob sie gleichberechtigt sind oder irgendwie auf verschiedenen Ebenen operieren sollen.

00:16:34: da wünsche ich mir irgendwie in einer Theaterlandschaft auch eine größere

00:16:38: Sensibilisierung

00:16:40: auch danach um Fürsorge dann zu organisieren und nichts anzusagen.

00:16:43: Ach zufällig ist ja Franziska da im Team und die kann das ganz gut.

00:16:47: Dann übernimmt die das noch on top?

00:16:49: Da ist ja gleichzeitig, da wo der Druck gerade überall steigt mit Stellen sparen mehr produzieren bei weniger Arbeitszeit und so weiter.

00:16:58: Wir müssen mir alles nicht erzählen aber man müsste halt versuchen einen immer größeren Anspruchskatalog mit immer weniger Leuten abzubilden und das ist total schwierig.

00:17:07: also das muss man auch mal über unser Dreier Team jetzt sagen Ich schwärme davon gerade so.

00:17:11: Das liegt natürlich auf daran, dass wir gerade in der Findungsphase sind.

00:17:14: Wir sind noch nicht in Charge.

00:17:15: Das heißt hier können gerade genau diese Faser haben wo wir uns das alles ohne viel Druck sagen aufteilen und miteinander ausdiskutieren können.

00:17:23: Das wird natürlich so schön wie es jetzt ist im Alltagsgeschäft nicht mehr sein.

00:17:27: und gleichzeitig liegen auch bei uns Riesenschwöchen.

00:17:30: also wir sind drei weiße Dutz.

00:17:32: Wir haben sehr verschiedene Alter.

00:17:34: Wir kommen aus zwei Ländern wenn man die DDR mitzählt.

00:17:40: Herkünfte quasi soziale Herkunft und Erfahrungen, die wir mitbringen.

00:17:44: Aber wir haben einen Riesenteil auch nicht abgedeckt.

00:17:47: Und das hat ja auch was mit Kehrarbeit oder sozialer Interaktion zu tun.

00:17:51: Das müssen wir jetzt versuchen, mit anderen Stellen noch mithabzudecken bei gleichzeitig künstlerischer Qualität.

00:17:57: Ja!

00:17:57: Da braucht man dann ganz schnell irgendwie so die eierlegende Wäumichsau im Team ... Die ist das jedes Kann, weil man schon irgendwie alles andere hat.

00:18:05: Das kenne ich!

00:18:08: Und da wird es auch so unfair, ne?

00:18:09: Weil du denkst ja der oder die ist ja super oder bringt das und das mit

00:18:13: A war.

00:18:15: Da kommt man, finde ich, immer in einen Zwischenspalt zwischen... Nachhaltigkeit und Flexibilität.

00:18:20: Also weil man einerseits ja denkt, ach so ein Team mit dem man jetzt so auf fünf Jahre zusammen sich verabredet das wäre her toll.

00:18:26: und gleichzeitig denke man oder einfach jedes Jahr noch mal eine neue Erfahrung in eine neue Perspektive reinholen.

00:18:32: Und es gibt so Dinge die für beides und gegen beides sprechen Total.

00:18:36: Und es birgt immer die Gefahr, dass man irgendwo dann doch auf die Fresse damit mit der Besetzung fliegt in der einen oder anderen Richtung.

00:18:41: Die

00:18:41: Pressefliegen gehört ja im Theater irgendwie dazu?

00:18:43: Also so allgemein!

00:18:44: Ich dachte jetzt immer mit Personal in der Schaltung.

00:18:47: Gott sei Danklich!

00:18:48: Du bist schon in Bremen und jetzt beginnt aber was Neues... Oder ihr zwei seid schon an Bremen, du und deine Kollegin.

00:18:53: Wie verändert sich denn das Verhältnis der Leute auch zu dir wo du jetzt bald in der Leitung bist.

00:18:59: War das von vornherein klar?

00:19:00: Die Franziska kommt zu uns als Dramaturgin, ist aber dann bald auch stellvertretende Intendantin.

00:19:05: oder ist das dann auch passiert?

00:19:07: Schauen dich die Leute plötzlich anders an!

00:19:10: Wie gehst du da rein?

00:19:11: Ich stelle mir das gar nicht so einfach vor wie man da Vertrauen gewinnt... Also

00:19:15: erst mal deine erste Frage.

00:19:16: Nein es war mich so.

00:19:17: also ich kam hier nicht an und alle wussten das schon.

00:19:19: Auch ich wusste es nicht.

00:19:21: Ich dachte ich komme für zwei Jahre nach Rehm dem ersten halben Jahr.

00:19:25: im Bremen ist dann diese Entschreibung gefallen und du hast total recht, das ist nicht einfach.

00:19:30: Also wenn ich so über die Kolleginnen nachdenke natürlich gibt es Kollegen mit denen ich jetzt seit einem Jahr arbeite noch ein weiteres Jahr arbeiten werde von dem wir uns aber verabschieden.

00:19:39: Das ist natürlich nicht einfach.

00:19:41: Ich habe das Glück dass viele der Kollegen damit wagen sie nicht professionell umgehen Und wie ihr das irgendwie gut besprechen können.

00:19:47: Aber die Situation bleibt natürlich absurd.

00:19:49: Dann gibt es einfach so richtige Machtwechsel, also Menschen die jetzt noch quasi hierarchisch über mir stehen und dann plötzlich unter mir stehen.

00:19:59: Also kann ich dir nicht sagen wie sich das anfühlt weil ich noch mittendrin stecke und es glaube ich noch lange reflektieren muss?

00:20:06: Und was ich gemerkt habe, ich hatte gestern eine sehr schöne Veranstaltung einer Tischgesellschaft mit initiativen Kulturvereinen, Stadtteilquartiersmanagement usw.. aus ganz verschiedenen Stadtorten im Bremen.

00:20:20: Und da habe ich gemerkt, dass das ... Ich liebe solche Formate muss ich sagen und ich hab an sowas in Bremen auch schon oft teilgenommen.

00:20:28: Das als zukünftiger Teil der Theaterleitung zu erleben ist noch mal eine Nummer toller!

00:20:33: weil plötzlich genau das, was man immer mit wahnsinnig viel Energie und Zeitaufwand abfragt.

00:20:38: Nämlich, was braucht ihr?

00:20:40: Was wünscht ihr euch vom Theater?

00:20:41: Was können wir euch bieten?

00:20:43: Wie können wir mit euch zusammenarbeiten?

00:20:44: wie können wir auf euch zukommen?

00:20:46: kriegt man plötzlich alles geschenkt.

00:20:48: Und dass es in der Tat als einfach Dramatogen die in den anderen Stadtteil kommt und miss in Theater macht gar nicht der Fall!

00:20:55: Das habe ich extrem genossen.

00:20:56: also gestern bin ich aus so einer Euphoriewelle nach Hause gesurft.

00:20:59: dann nach dieser Veranstaltung

00:21:01: Ja auch Kehrarbeit Ja,

00:21:03: aber auch total kreativer Arbeit.

00:21:06: Total super Arbeit ja!

00:21:08: Ich will nochmal zurück auf eben deinen Positionswechsel innerhalb des gleichen Hauses mit ja dann auch Entscheidungen die man treffen muss, die nicht immer schön und angenehm zu treffen sind.

00:21:20: Wie gewinnt man da Vertrauen?

00:21:23: Also muss man viel zuhören oder muss man zuerst entscheiden.

00:21:27: wie gehst du das an?

00:21:28: Sehr gute Frage wieder.

00:21:30: Ich glaube, ich habe mich für eine Mischung entschieden aus sehr großer Klarheit in den Entscheidungen.

00:21:36: Und nachdem die Entscheidung gefallen ist dann auch sehr klar kommunizieren warum und dann geht es an dieser Stelle gar nicht mehr.

00:21:44: so viel ist meine Erfahrung bis jetzt ums Zuhören sondern eher wirklich ums Kommunizieren.

00:21:50: Ich glaube das zuhören kommt erst wieder ein paar Monaten.

00:21:53: gibt es

00:21:53: Eigenschaften?

00:21:54: Die gerade auch in solchen Entscheidungsprozessen Prozessen oder Kommunikation von Entscheidungen, die Frauen- oder Männern häufig dazugeschrieben werden.

00:22:05: Ja das können wir glaube ich alle dass Frauen erst mal weniger Vernunft zugeschrieben wird als Männern.

00:22:12: Männern wird oft also wittler bis schneller so was wie Machtmissbrauch oder unüberlegte Entscheidung vorgeworfen als Frauen.

00:22:19: bei Frauen unterstellt man öfter Lustig, ne?

00:22:23: Es widerspricht sich.

00:22:24: Dass so alle Ebenen mitgedacht wurden die soziale Ebene, die künstlerische Ebene und trotzdem unterstellt man aber gleichzeitig weniger Vernunft getrieben.

00:22:34: Ja also ich würde sagen auf sehr vielen Ebenens wurde wahrscheinlich diesen Podcast springen.

00:22:39: Aber ich würde auch sagen ja auf sehr viele Ebenem wären da unterschiedliche Eigenschaften.

00:22:42: Ich

00:22:42: habe noch ein paar Folgen und ein paar Gäste.

00:22:43: vielleicht kriegen wir die gleiche Frage einfach Und dann hat man am Schluss ein Samisurium Welche nervt dich am meisten?

00:22:50: welche Zuschreibungen?

00:22:53: Ich glaube mich nervt am häufigsten, dass mein Alter einfach anders gewertet wird oder die Jahre, die ich Erfahrung habe, einfach anders gewertet werden als bei einem Mann in meinem Alter.

00:23:03: Also es würde man so gut an, als wäre ich eigentlich fünf bis zehn Jahre jünger oder ärmer an Erfahrung, als ich es im Wahrheit bin.

00:23:09: Das kenne ich auch

00:23:10: ja.

00:23:11: Muss man als Frau daher manchmal härter sein um ernst genommen zu werden?

00:23:15: Ich glaube

00:23:15: wir alle Männer wie Frauen aber schon Frauen im Besonderen müssen nicht härter seien sondern klarer.

00:23:20: Ich glaube be gute Leitung hat große Klarheit in sich selber und auch in ihrer Kommunikation.

00:23:28: Und das hilft viel, um unnötige Härte zu vermeiden, um ernst genommen zu werden, um verlässlich zu sein und auch um partnerschaftlich zu arbeiten.

00:23:37: Worauf freust

00:23:37: du dich am meisten im Bremen?

00:23:39: Auf den Start unserer Spielzeit also auf diesen aufregende Moment der ersten Wochen!

00:23:45: Der Überproduktion... ...der ersten Reaktion des Publikums.

00:23:50: Der ist auch stolz aufs Design, weil man wahrscheinlich sehr harte Wochen hinter sich hat und damit sehr gute Kunst geschaffen hat.

00:23:57: Und ich freue mich auch auf all die ... muss ich wirklich sagen... Wir blicken ja jetzt irgendwie auf fünf Jahre Zukunft.

00:24:03: das haben wir selten im Theater.

00:24:06: Ich freu mich so auf alle unabschätzbaren Erfahrungen, die wir da noch machen.

00:24:11: Das finde ich einen guten persönlichen Abschluss!

00:24:14: Bevor ich dich gleich nochmal nach einer Theaterempfehlung Fragen werde, würde ich ganz gern noch ein Abschlussspiel mit dir spielen.

00:24:22: Ja!

00:24:22: Und zwar Klischee oder Wahrheit?

00:24:24: Hier konfrontiere ich dich mit einem Klischee in einer These und du musst mir sagen was du davon hälst.

00:24:30: Mhm!

00:24:30: So...

00:24:31: Gute Führung bedeutet alle Entscheidungen selbst zu treffen.

00:24:35: Klischeeh!

00:24:35: Frauen

00:24:36: übernehmen automatisch mehr emotionaler Arbeit.

00:24:38: Klischees?

00:24:39: Die eigentliche Leitung passiert zwischen den Sitzungen.

00:24:42: Wahrheit?!

00:24:43: Männer werden schneller als Führungspersönlichkeiten wahrgenommen.

00:24:46: Wahrheid!?

00:24:47: Harmonie ist kein Führungsstil.

00:24:49: Wahrheit?

00:24:50: Gute StellvertreterInnen sind unsichtbar!

00:24:54: Lüge!

00:24:57: Ja, da musst du dich selber lachen.

00:24:59: Die besten Ideen kommen selten von der Leitung.

00:25:02: Wahrheit?

00:25:03: Führung kann man lernen.

00:25:04: Wahrheitsempathie ist eine Führerungsqualität.

00:25:08: Wahrhalt.

00:25:09: Schön.

00:25:09: Vielen Dank.

00:25:10: Liebe Franziska was hast Du denn in letzter Zeit gesehen am Theater was dich begeistert hat und du weiterempfehlen möchtest.

00:25:18: Und zwar empfiehle ich etwas von einer anderen Sparte, nämlich die Produktion High Cave im Tanz der Choreografin Adrian Hott, die ein wahnsinniges körperliches Erlebnis ist und gleichzeitig einen klugen Abend ... Ich habe das jetzt dreimal gesehen, bin jedes Mal in einem anderen Bewusstseinzustand da ausgegangen!

00:25:37: Das in nur anderthalb Stunden Theaterabend?

00:25:39: Das ist mir lange nicht passiert, ich bin davon sehr großer Fan.

00:25:42: Vielen Dank.

00:25:43: Vielen Dank, liebe Franziska!

00:25:44: Dass du bei uns warst im Podcast Theaterfrauen.

00:25:47: Wir sehen und hören uns sicherlich bald mal wieder im Theater.

00:25:50: Yes ich freu mich drauf.

00:25:52: Danke Greta.

00:25:54: Theaterfrauen ein Podcast mit Greta Kalinescu.

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